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15.06.2005
curasan baut Führung durch neue klinische Daten aus
Multicenter-Studie setzt Cerasorb® mit dem Goldstandard gleich
Kleinostheim, 15. Juni 2005 – Das synthetische Knochenaufbaumaterial Cerasorb® der curasan AG ist therapeutisch dem körpereigenen Knochen ebenbürtig. Dies ist das Ergebnis einer prospektiven, randomisierten Multicenter-Studie unter Leitung von Professor György Szabó, Budapest, die nun im renommierten Journal of Oral and Maxillofacial Implants (JOMI, Vol.20, 371-381, Juni 2005) veröffentlicht wurde.Mit den vielfältigen Knochenersatzmaterialien unterschiedlichen Ursprungs (Leichen, Tier, synthetisch) wurden bisher sehr indifferente klinische Erfahrungen gesammelt. Seit langem forderten die Anwender deshalb klinische Studien, die diese Materialien direkt mit patienteneigenem Knochen, dem sogenannten „Goldstandard“, vergleichen. Obwohl Knochenersatzmaterialien seit Jahrzehnten verwendet werden, haben sich die Wettbewerber diesem unmittelbaren Vergleich bislang nicht gestellt.
Curasan legt nun als erstes Unternehmen diese gewünschten Daten im Direktvergleich vor. Im Rahmen der zweijährigen Studie wurde bei 20 Patienten eine beidseitige Kieferhöhlenauffüllung (Sinuslift) durchgeführt, jeweils auf einer Seite mit Cerasorb® , auf der anderen mit körpereigenem Knochen. Dabei erzielte Cerasorb® vergleichbare klinische Resultate. Körpereigener Knochen wird oftmals durch einen den Patienten belastenden, chirurgischen Zweiteingriff entnommen. Außerdem ist die Therapie mit Cerasorb® kostengünstiger. Damit hat Cerasorb® seine summarische Überlegenheit gegenüber dem Goldstandard bewiesen.
Dieses erfolgreiche Resultat war zu erwarten, da die materialkundlichen Vorteile des Produktes mehrfach belegt sind. Unter anderem wurde Cerasorb® erst kürzlich als neues Referenzmaterial für sämtliche ß-Tricalciumphosphate in die Kartei der ICDD (International Center of Diffraction Data, Pennsylvania, USA) aufgenommen.
„In den ersten Monaten dieses Jahres war der Dentalmarkt durch die zögerliche Umsetzung der Gesundheitsreform und durch die schwache Binnenkonjunktur rückläufig. Insofern kommt diese herausragende Publikation gerade rechtzeitig, um den nunmehr zu erwartenden Nachholeffekt und die breite Internationalisierung unseres Geschäftes zu unterstützen“, so der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Rössler.
