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24.10.2005

Curasan baut Produktprogramm weiter aus

Zulassung für Cerasorb ® M Formteile

Kleinostheim, 24.10.2005 – Die curasan AG hat die Zulassung für Cerasorb® M Formteile erhalten, eine weitere Variante des synthetischen Knochenaufbaumaterials Cerasorb®.

Cerasorb® wird vom Organismus vollständig resorbiert und zu körpereigenem Knochen umgebaut. Neben dem klassischen Granulat, dem speziell für den Einsatz in der Parodontologie entwickelten Cerasorb® PARO gibt es bereits Cerasorb® Formteile für den defektgerechten Aufbau durch Quader, Keile und Zylinder.

Vor einem Jahr wurde das Cerasorb® M Granulat auf den Markt gebracht. Das Produkt zeichnet sich durch noch schnelleren Abbau und Umbau in Knochen aus. Es wird in Knochenregionen mit geringerer Belastung eingesetzt und ergänzt das klassische Cerasorb®. Cerasorb® M Granulat gab es bisher in insgesamt sechs verschiedenen Korngrößen.

Die jetzt zugelassenen Cerasorb® M Formteile vereinen die Produktvorteile des Cerasorb® Granulats mit denen der in verschiedenen geometrischen Varianten angebotenen Formteile. Diese sind besonders geeignet für die Anwendung in der Traumatologie, Orthopädie oder Sportmedizin.

Speziell für die Zahnheilkunde stehen einfach zu handhabende Alveolarstifte zur Erhaltung des Kieferkammes nach Zahnextraktionen zur Verfügung.

Mit den Cerasorb® M Formteilen können die mehrfach belegten materialkundlichen Vorzüge des Materials nun für weitere Anwendungsmöglichkeiten genutzt werden. Im Gegensatz zu Knochenersatzmaterialien biologischen Ursprungs (vom Tier oder menschlicher Knochen) wird Cerasorb® rein synthetisch hergestellt. Die möglichen Komplikationen einer Knochenentnahme, die Problematik von Abstoßungsreaktionen oder potentielle Infektions- und Allergierisiken bestehen daher nicht.

„Mit dem Vertrieb der Cerasorb® M Formteile werden wir voraussichtlich im Frühjahr 2006 beginnen“, so der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Rössler. „Die breite Palette an indikationsspezifischen Produktvarianten macht Cerasorb® attraktiv für Anwender aus den unterschiedlichsten Fachbereichen.“