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05.04.2005
Cerasorb® setzt neue Maßstäbe als Referenzmaterial
Für Wissenschaft und Industrie ist es notwendig, analytisch reine, chemische Substanzen eindeutig charakterisieren zu können. Zu diesem Zweck stehen dem Analytiker diverse Kataloge und Karteien zur Verfügung, wie beispielsweise die Kartei der ICDD (International Center of Diffraction Data, Pennsylvania, USA). Darin sind derzeit über 164.000 feste, kristalline Substanzen katalogisiert. Diese kartierten Werte dienen als Referenz, anhand derer andere Substanzen dieser Stoffklasse gemessen und verglichen werden.
Die bisherige Referenz für beta-Tricalciumphosphat entstammt einer Messung und Kartierung aus dem Jahr 1959 am natürlich vorkommenden Mineral Whitlockit.
Der curasan AG ist es gelungen, mit dem Produkt Cerasorb® ein zu >= 99% phasenreines beta-TCP herzustellen, was hiermit die höchsten Anforderungen an Reinheit und Qualität erfüllt. Zudem hat sich die Messtechnik seit 1959 enorm weiterentwickelt, so dass es an der Zeit war, eine Neukartierung, vorzunehmen, insbesondere im Hinblick auf den gewachsenen Bedarf an phasenreinen Biomaterialien.
Aus diesem Grund wurde das beta-Tricalciumphosphat Cerasorb® im Röntgenlabor
Dr. Ermrich (Reinheim/Odenwald) gemessen und detailliert beschrieben. Aufgrund der Phasenreinheit von ³ 99% wurden die Werte von der ICDD als Dokumentation höchster Qualität aufgenommen. Diese wird unter der PDF-Nummer #55-898 die alte Referenz ab 2005 ersetzen und als Maßstab für alle anderen b -TCP-Verbindungen gelten.
Im Hinblick auf den medizinischen Einsatz von Cerasorb® bedeutet dies, dass die Reinheit des Produktes einen ungestörten Ablauf des biologischen Umbauprozesses des Knochens ermöglicht. Die Resorption des Materials verläuft gesteuert, d.h. simultan zur Bildung neuen Knochens. Mit Cerasorb® kann der Behandelnde einen vorhersagbaren Therapieverlauf und größtmögliche Patientensicherheit anbieten.
