News

16.11.2009

curasan AG unterzeichnet Forschungsvertrag mit Ben-Gurion Universität

Kleinostheim, 16. November 2009 – Die im General Standard der Deutschen Börse AG notierte curasan AG (ISIN: DE 000 549 453 8) hat einen Forschungs- und Entwicklungsvertrag mit der Ben-Gurion University of the Negev (BGU), Israel, unterzeichnet.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt geht es um die Entwicklung spezieller Trägermaterialien zur Knochenregeneration. Unter der Leitung von Dr. Hanna Rapaport, Fakultät für Biotechnologie an der BGU, wurde eine neue Eiweißmatrix entwickelt und patentiert, die den Knochenregenerationsprozess erheblich beschleunigen kann. In Kooperation mit curasan soll diese Matrix mit einem anorganischen Träger verbunden werden, um daraus später eine Reihe von Knochenregenerationsmaterialien für den orthopädischen und zahnmedizinischen Einsatz herzustellen.

Von den 1,48 Mio Euro Fördergeldern wird die curasan AG 900.000 Euro in die Arbeit des israelischen Forschungsteams investieren. Im Gegenzug hat sich curasan für alle aus der Kooperation hervorgehenden Produkte das Vorrecht auf exklusive Lizenznahme gesichert.

"Die bewilligten Fördermittel versetzen uns in die Lage, eine neue Produktgeneration zu generieren, die den Knochenregenerationsprozess erheblich verbessert und dabei die vorteilhaften Eigenschaften unserer rein anorganischen resorbierbaren Materialien beibehält“, kommentierte Dr. Fabian Peters, Leiter der Forschung und Entwicklung von Biomaterialien bei der curasan.

Dr. Rapaport sagte zur Vertragsunterzeichnung: „Unsere Forschungskooperation zielt darauf aus, die Eiweiße der BGU und die curasan-Produkte in Kombination zu einer Palette regenerativer Produkte zu entwickeln, die den natürlichen Heilungsverlauf des Körpers unterstützen und die Knochenregeneration optimal fördern.“