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curasan AG veröffentlicht 9-Monats-Bericht 2010

Kleinostheim, 18. November 2010 – Die im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE 000 549 453 8) notierte curasan AG veröffentlicht heute ihre Zwischenmitteilung für das dritte Quartal 2010.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres betragen die Umsatzerlöse 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Verglichen mit dem Vorjahr bedeutet dies eine Reduzierung um 27 Prozent. Die Abweichung beruht hauptsächlich auf verminderten Umsätzen aus Lohnfertigungsverträgen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) liegt bei -2,5 Mio. Euro (Vorjahr: +0,2 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung der Zinserträge ergibt sich ein Fehlbetrag von -2,5 Mio. Euro (Vorjahr: Überschuss +0,4 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2010 beträgt 86 Prozent (31.12.09: 90 Prozent).

In den ersten neun Monaten 2010 war der Kurs der curasan-Aktie von hoher Volatilität geprägt. Die Aktie startete mit einem Wert von 3,37 Euro und verzeichnete bis Mitte März ein deutliches Plus. Nach einem Rückgang im zweiten Quartal stieg der Kurs Ende August wieder an. Die Aktie schloss das dritte Quartal mit 3,10 Euro, was einem Rückgang von acht Prozent entspricht. Aufgrund positiver Nachrichten bildet dies jedoch nicht den Unternehmenswert ab.

So hatte die curasan AG innerhalb des Berichtszeitraums die weltweiten Vertriebsrechte für das synthetische Knochenaufbaumaterial Cerasorb® BoneOptimizer für den Dentalmarkt an die Riemser Arzneimittel AG auslizenziert und die europäische Zulassung für das neue bioaktive Produkt Ceracell® erhalten.

Für einen beachtlichen außerordentlichen Ertrag sorgte der Verkauf des onkologischen Produktes Mitem® an die Speciality European Pharma Ltd. (SEP), London zum 1. Oktober 2010. Zudem erhielt das Unternehmen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erneut eine Zusage für Fördermittel im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts namens EuroTransBio mit einer Laufzeit von drei Jahren. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Matrix für die kontrollierte Freisetzung pharmakologischer Wirkstoffe, wie beispielsweise von Krebsmedikamenten.

Nach Ablauf des Berichtszeitraums erreichte die curasan AG einen bedeutenden Meilenstein in der Unternehmensgeschichte: Anfang November fand in Frankfurt die Eröffnung des neuen Forschungs- und Produktionsstandorts statt, an der auch namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnahmen.

„Bis zum Jahresende werden dort die nun laufenden Validierungs- und Qualifizierungsläufe der Maschinen und Geräte abgeschlossen sein, so dass die neuen Produktionslinien ihren Betrieb aufnehmen können“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Hans Dieter Rössler. „Die nun zur Verfügung stehende größere Produktionskapazität sowie die bereits erreichten und in naher Zukunft zu erwartenden Zulassungen weiterer Produkte versetzen die curasan AG in eine starke Position bei den laufenden und künftigen Verhandlungen mit potenziellen Vertriebspartnern.“