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curasan AG verbessert Cashflow trotz Umsatzrückgang im ersten Quartal 2010

Kleinostheim, 18. Mai 2010 – Umsatz des ersten Quartals 2010 um 500 Tsd. Euro gesunken – Kurs trotz schwierigem Marktumfeld stabil

Das erste Quartal im Geschäftsjahr 2010 der curasan AG – gelistet im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN: DE 000 549 453 8) – war durch Investitionen in die Modernisierung und Erweiterung des Frankfurter Produktions- und Entwicklungszentrums sowie Markteinführungskosten für die neuen Produkte Osbone® und ATR® geprägt.

Nachdem das Geschäftsjahr 2009 mit einem positiven Ergebnis über den Erwartungen lag, wurde im ersten Quartal 2010 ein temporärer Umsatzrückgang auf 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) ausgewiesen. Dieser betraf in erster Linie das Segment Biomaterialien, da die Riemser Arzneimittel AG die Bevorratung gegenüber dem ersten Quartal 2009 reduziert hatte. Der Vertrieb des Krebsmedikaments Mitem® wird in Zukunft durch die curasan AG erfolgen. Der bisherige Vertriebspartner Schwarz Pharma GmbH hatte deshalb seine Lagerbestände abverkauft.

Die curasan AG erwartet durch die Eigenvermarktung von Mitem® einen höheren Cashflow, den sie wiederum für den Ausbau des Kernbereiches verwenden kann. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wurde auf 2,1 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: -0,56 Mio. Euro). Dies ist vor allem durch die Reduzierung des Working Capital, d. h. die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Verkauf einer VW-Anleihe bedingt.

Für 2010 legt die curasan AG den Schwerpunkt für die strategische Neuausrichtung auf Forschung & Entwicklung, Produktion sowie die Auslizenzierung an vertriebsstarke Partner. Die curasan AG will bis Ende 2011 nicht nur die bisher geplanten zwei bis vier, sondern insgesamt zwölf neue Zulassungen in den Indikationsgebieten Orthopädie, Traumatologie, MKG- und Plastische Chirurgie, Dentale Implantologie und Haut erreichen.

Der Kurs der curasan-Aktie konnte sich im aktuell volatilen Markt halten. Zum Ende des ersten Quartals 2010 notierte die curasan-Aktie bei 3,35 Euro. Dafür verantwortlich sind u. a. das innovative Portfolio an Medizinprodukten, die offensive Marktstrategie und die gut gefüllt Produktpipeline, die die curasan Aktie auch für institutionelle und größere Privatinvestoren interessant machen.

„Im nächsten Geschäftsjahr erwarten wir wieder positive Ergebnisse“, erklärt Hans Dieter Rössler. „In den nächsten 24 Monaten legen wir mit der Produktoffensive die Basis für ein außerordentliches Umsatzwachstum, das die curasan AG in eine neue Größenordnung führen wird.“