Cerasorb®
Klinische Vorgehensweise für Cerasorb® und Cerasorb® M
Allgemeine Klinische Vorgehensweise
Vor dem Einbringen in den Defekt ist Cerasorb® unbedingt mit etwas Blut aus dem Knochendefekt des Patienten zu vermischen. Das nach gründlichem Anfrischen des Knochens gewonnene Blut liefert knochenbildende Zellen und Thrombozyten. Danach wird das Granulat locker in den Defekt eingebracht, wobei ein zu starkes Verdichten und eine Überfüllung zu vermeiden sind. Cerasorb® muss in direktem Kontakt mit vitalem Knochen stehen.
Prinzipiell ist in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Zahnmedizin beim Einsatz von Cerasorb® ein spannungsfreier und speicheldichter Wundverschluss notwendig. Deshalb ist insbesondere bei größeren Defektoberflächen der Einsatz einer Membran angeraten.
Handlingsvorteile
In Verbindung mit Blut entsteht eine pastöse Masse, die leicht applizierbar ist. Für jede Indikation stehen optimierte Granulatformen in verschiedenen Korngrößen und kosteneffizienten Verpackungsvarianten zur Verfügung. Der Heilungsverlauf kann durch die Röntgendichte des Materials sehr gut kontrolliert werden.
