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CERASORB® Ortho Kurzbeschreibung

Der direkte Weg zu neuem Knochen

Knochenersatzmaterialien werden heute in der Zahnmedizin, Orthopädie und Traumatologie genutzt, um unfall- oder krankheitsbedingte Knochendefekte zu behandeln.

Das synthetische Knochenaufbaumaterial Cerasorb® (Handelsmarke Bereich Dental, Riemser Arzneimittel AG) bzw. CERASORB® Ortho (Produktbezeichnung Bereich Orthopädie, Unfallchirurgie, Chirurgie, curasan AG) wird im Rahmen der Knochenneubildung vollständig resorbiert. Im folgenden Text verwenden wir der besseren Lesbarkeit willen den Namen der Dachmarke, Cerasorb®.

Das Produkt bietet aufgrund seiner chemischen und biologischen Eigenschaften bei der Defektversorgung eine Alternative zu körpereigener Spongiosa.

Bei Einsatz von Cerasorb®  kann ein belastender zweiter Eingriff zur Spongiosaentnahme häufig entfallen. In der Patientenaufklärung müssen die möglichen Komplikationen einer Knochenentnahme, die Problematik von Abstoßungsreaktionen oder die potenziellen Infektions- und Allergierisiken durch Materialien biologischen Ursprungs nicht angesprochen werden.

Ergebnis einer intensiven langjährigen Werkstoffentwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit mit Cerasorb® begann bereits in den 70er Jahren am Battelle-Institut in Frankfurt am Main und wurde in den 90er Jahren von der curasan AG konsequent weitergeführt. Dabei wurde stets die optimale Korrelation von werkstofftechnischen und biologischen Eigenschaften verfolgt. Cerasorb® ist eine resorbierbare, phasenreine ß-Tricalciumphosphat-Keramik-Matrix mit offener, interkonnektierender Porosität.

Mittlerweile hat sich um Cerasorb® eine Produktfamilie entwickelt. Alle Formen sind in Bezug auf ihre funktionale Oberfläche, Porosität und ihr Resorptions-/Degradationsverhalten optimiert.

Für den Bereich Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie gibt es CERASORB® M Ortho, CERASORB® BoneOptimizer und CERASORB® Ortho Formteile in diversen Formen.

Produktsicherheit - die Basis für Anwendungssicherheit

Bei Verwendung dieses synthetischen Produkts bestehen keine immunologischen und Infektionsrisiken wie bei Materialien biologischen Ursprungs. Cerasorb® löst sich pH-neutral auf und wird im Rahmen der körpereigenen Knochenneubildung vollständig resorbiert.

Durch eine umfassende, höchsten Ansprüchen gerecht werdende Qualitätssicherung wird die Synthese von Cerasorb® von validierten internen und externen chemischen und mineralogischen Untersuchungen begleitet. Den Materialstandard definiert die international anerkannte Norm ASTM F1088-04 (Standard Specification for ß-Tricalciumphosphate for Surgical Implantation). Diese fordert eine Phasenreinheit von mehr als 95%, die Cerasorb® mit mehr als 99% deutlich übertrifft. Es wurde daher als weltweite Referenz für β-Tricalciumphosphat in die Kartei der ICDD (International Center of Diffraction Data, Pennsylvania, USA) aufgenommen.


Cerasorb® wurde seit 1997 in über 800.000 Fällen eingesetzt und sein klinischer Erfolg ist durch langjährige Dokumentation wissenschaftlich belegt.