curasan: Neueste Matrixtechnologie für die Knochenregeneration – CERASORB® Foam jetzt für den Einsatz mit Antibiotika zugelassen

Cerasorb_Foam_Antibiotika

Kleinostheim, 28. Juni 2021

Die β-TCP-Kollagen-Matrix CERASORB Foam, ein resorbierbares, osteokonduktives und spongiosaähnliches Knochenregenerationsmaterial aus β-Tricalciumphosphat und Kollagen, wurde kürzlich von der benannten Stelle der curasan AG mit dem zusätzlichen Claim für die Anwendung mit Antibiotika rezertifiziert. Die intraoperative Kombination von CERASORB Foam mit einer breiten Palette handelsüblicher Antibiotika bietet Chirurgen eine neuartige Option zur Auffüllung und Überbrückung degenerativer und traumatischer Knochendefekte.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein bei der Minimierung des Risikos einer Reinfektion an der Defektstelle. Wir haben seit Jahren verschiedene Antibiotika in Kombination mit unseren branchenführenden synthetischen Knochenregenerationsmaterialien unter Laborbedingungen evaluiert und wichtige Erkenntnisse und Daten zu den kommerziell erhältlichen Kompositmaterialien im Vergleich zu unseren Produkten gesammelt1)„, erläutert Dirk Dembski, CEO der curasan AG. „Mit der Zulassung des Claims haben wireinen Konsens für die Patienten und Chirurgen gefunden“, fährt er fort.

„Unsere In-vitro-Untersuchungen haben erwiesen, dass CERASORB Foam bis zur Sättigung mit Antibiotikalösungen die nach den Anweisungen des Herstellers zubereitet wurden, getränkt werden kann. In den Untersuchungen wurden Vancomycin-, Gentamicin-, Tobramycin-, Refobacin-, Imipenem- / Cilastatin- und Meropenem-Lösungen getestet. Unsere Versuchsreihen haben gezeigt, dass antibiotisch beladener CERASORB Foam eine hervorragende initiale Freisetzungskinetik der Antibiotika an die Umgebung zeigt, gefolgt von einer langfristigen Elution der Wirkstoffe. Weiterhin unterstreichen unsere Untersuchungen, dass die Antibiotika-Freisetzung aus CERASORB Foam im Vergleich zu Konkurrenzprodukten oberhalb der notwendigen MIC (minimale Inhibitorkonzentration), aber unterhalb des zytotoxischen Niveaus liegt, um die Zellaktivität während der Osteogenese nicht zu beeinträchtigen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass CERASORB Foam eine deutlich höhere Beladungs- und Freisetzungskapazität aufweist als andere kommerziell erhältliche Produkte“, so Florian Früh, Head of Global Product Management der curasan AG.

Erste erfolgreiche Revisionen infizierter Hüftprothesen und Behandlungen infizierter Knochenbereiche wurden mit vielversprechenden Ergebnissen durchgeführt. Weitere klinische Untersuchungen sind im Gange.

Somit wurde die Problematik der Implantat- und Knochendefektinfektionen adressiert und ein Konsens geschaffen, der dem Chirurgen nach ausführlicher Patientenaufklärung und vollständiger Wundreinigung des infizierten Knochendefekts unter Eigenverantwortung erlaubt, prophylaktisch CERASORB Foam in Kombination mit oben genannten Antibiotika im Knochendefekt einzusetzen.

Neben vielen anderen Regionen ist CERASORB Foam für den Einsatz in der orthopädischen Chirurgie CE-zertifiziert, FDA- und ANVISA-zugelassen. Weitere Zulassungsverfahren, z. B. in China, laufen derzeit und Zulassungen werden in Kürze erwartet.

1) Daten verfügbar bei der curasan AG

Pressekontakt curasan AG:
Andrea Weidner, Head of Corporate Communications, +49 6027 40 900-51
pr@curasan.de

Über die curasan AG:
curasan entwickelt, produziert und vermarktet Biomaterialien und andere Medizinprodukte aus dem Bereich der Knochen- und Geweberegeneration. Als Branchenpionier hat sich das Unternehmen vor allem auf synthetische Knochenersatzstoffe zur Verwendung in der Orthopädie sowie der dentalen Implantologie spezialisiert. Zahlreiche Patente und eine umfangreiche Liste an wissenschaftlichen Dokumentationen belegen den klinischen Erfolg der Produkte und die hohe Innovationskraft von curasan.  Weltweit profitieren chirurgisch tätige Zahnärzte, Implantologen und Mund-, Kiefer,- Gesichtschirurgen sowie Orthopäden, Traumatologen und Wirbelsäulenchirurgen vom hochwertigen und anwenderorientierten Portfolio des Technologieführers. Das Unternehmen unterhält seinen eigenen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort in Frankfurt/Main, dessen Ausstattungsniveau höchste Ansprüche erfüllt. curasans innovative Produkte sind von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie anderen internationalen Behörden zertifiziert und in rund 50 Ländern weltweit erhältlich. Neben dem Stammsitz betreibt der Konzern eine Tochtergesellschaft, curasan Inc., in Wake Forest, nahe Raleigh, N.C., USA.