Knochenersatzmaterial punktet in klinischer Multicenter-Studie

Die Vorteile des neuartigen synthetischen Hydroxylapatits Osbone® zeigen sich vor allem bei solchen Indikationen, die eine erhöhte mechanische Stabilität erfordern.

Dies belegt eine jetzt veröffentlichte offene, prospektive, multizentrische, klinische Studie über die Anwendung des Produkts in verschiedenen Einsatzbereichen der Dentalchirurgie. Deutschlandweit nahmen 32 zahnärztliche und mundkiefergesichtschirurgische Praxen teil. Über einen Zeitraum von 2 Jahren wurden 190 Patienten behandelt und beobachtet.

Insgesamt wurden 458 Lokalisationen augmentiert und dabei 400 Implantate gesetzt. Der häufigste Eingriff im Rahmen der Studie war die Sinusbodenelevation.

Diese zeigen, dass das Material aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften und langsamen Resorptionskinetik vor allem bei solchen Indikationen Vorteile bietet, die eine erhöhte mechanische Stabilität erfordern. Das Granulat besteht aus synthetisch hergestelltem Hydroxylapatit, das aufgrund seiner Phasenreinheit ein sehr gutes Einheilungsverhalten und damit eine stabile Defektfüllung gewährleistet.

Es zeichnet sich gegenüber den Knochenaufbaumaterialien biologischen Ursprungs insbesondere dadurch aus, dass es mit genau definierbaren Eigenschaften hergestellt werden kann. Damit besitzt es eine gleichbleibende Chargenqualität, die eine besser abschätzbare biologische Reaktionsweise ermöglicht.

Das Material besitzt höchste Ähnlichkeit mit humaner Spongiosa. Seine interkonnektierende, offene Multiporosität von rund 80% und die polygonale Granulatstruktur bieten dem Organismus bestmögliche Voraussetzungen zur zügigen Osseointegration sowie einer schnellen Vaskularisierung bei hoher Stabilität.

Nach einer Pressemitteilung der
curasan AG, Kleinostheim
Ausführlichere Informationen unter: www.curasan.de