Curavisc® Hyaluronsäure)

Arthrosebehandlung mit Curavisc®

Bei einer Arthrose herrscht im betroffenen Gelenk (z. B. Kniegelenk) ein qualitativer und quantitativer Mangel an natürlicher Hyaluronsäure, die normalerweise für die notwendige Schmierung des Gelenks sorgt. Hier kann der Arzt die fermentativ hergestellte Hyaluronsäure Curavisc® verwenden, um Gelenkflüssigkeit zu ergänzen. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Viscosupplementation“, d.h. Ergänzung von Gelenkflüssigkeit.

Mit einer Spritze wird der Wirkstoff direkt in den Gelenkspalt gespritzt (intraartikuläre Injektion, GOÄ-Ziffer 255).

Dadurch besteht die Möglichkeit, – bei korrekter Indikationsstellung und fachgerecht durchgeführter Therapie – in den früheren Stadien der Arthrose eine gesteigerte Beweglichkeit und eine Schmerzminderung zu erreichen. Dies kann zu einer höheren Lebensqualität der Patienten beitragen. Oft sind die Patienten dann für eine längere Zeit (bis zu 12 Monaten) schmerzfrei oder sie benötigen deutlich weniger Schmerzmittel. Nebenwirkungen im Magen- und Darmbereich sowie Nebenwirkungen auf das HK-System sind nicht bekannt.

Eine Curavisc® – Kur umfasst in der Regel fünf Spritzen, die in einem Abstand von einer Woche verabreicht werden.

Handelsformen:

1 Fertigspritze zu 20 mg/ 2 ml  – PZN: 1442295

Zulassung im europäischen Wirtschaftsraum (CE 0483)

Curavisc® darf nur vom Arzt angewendet werden.
Curavisc® wird nach den derzeit gültigen Regularien in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Produktvorteile

  • Viskoelastische Lösung: Bessere Schmiereigenschaften durch mittleres Molekulargewicht von ca. 1.200.000 – 1.400.000 Dalton
  • Kein allergenes Potenzial gegen Hühnereiweiß durch fermentativ hergestellte,  hochreine Hyaluronsäure
  • Fertigspritzen mit 2 ml steriler Lösung und Luer-Lock Anschluss und Dokumentationsaufkleber.
  • Verbesserte Spritzenführung durch gute Finger-Tip-Führung

Anwendungsgebiete

  • „Viscosupplementation“, d.h. Ergänzung von Gelenkflüssigkeit, bei Arthrosepatienten